Campus-Tagebuch
Vom 24. bis zum 28. November fand die Themenwoche “Leben in der digitalen Welt” im Campus statt. Der Digitaltrainer Frank Bündgen führte das Programm in den 3. und 4. Klassen der Schule am Park sowie in den 5. bis 9. Klassen der Schule Hohe Geest durch. In den Projekten in den Klassen fanden sich Themen wie der tägliche Medienkonsum, das tägliche Nutzungsverhalten sowie dessen Auswirkungen und Gefahren. Vor allem aber ging es darum, den Schülerinnen und Schülern des Campus Strategien an die Hand zu geben und weiterzuentwickeln, um sicher und verantwortungsvoll auch das Leben in der digitalen Welt bestreiten zu können. Ergänzt wurde die Arbeit in den Klassen durch zwei Lehrkräftefortbildungen, die ebenso wie zwei Campus-Abende für Eltern-an denen auch die Eltern der Kitas teilnahmen- in der Themenwoche stattfanden. Herr Bündgen zeigte sich begeistert vom Interesse und Einsatz sowohl der jungen Leute als auch der Lehrkräfte sowie der Eltern. Immerhin waren auf den Elternabenden insgesamt ca. 250 Eltern anwesend. Eindrucksvolle Beispiele für die Inhalte der Campus-Abende waren z.B. der Clip “Nachricht von Ella” oder auch “Wenn die Verkäuferin eine App wäre”. Die Rückmeldungen unserer Campus-Gemeinschaft (Schülerschaft, Lehrerschaft und Elternschaft) waren durchweg überaus positiv. Alle Beteiligten sahen einen großen Gewinn in den Veranstaltungen. Dies ist eine überwältigende Resonanz, die für uns zugleich eine Bestätigung und ein Ansporn für künftige Veranstaltungen dieser Art ist. Wir danken allen Beteiligten sehr dafür, dass sie zum überwältigenden Erfolg der Themenwoche beigetragen haben und sind bereits jetzt in Überlegungen zu Folgeveranstaltungen eingetreten.
Im Mittelpunkt des Workshops stand die Frage, wie Kinder in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt und in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt werden können. Die Teilnehmenden erhielten Praxisnahe Impulse, erfuhren hilfreiche Methoden und tauschten sich in offener Runde über Erfahrungen und Ideen aus.
Ein herzliches Dankeschön an Wachstum h2 für die fachkundige Durchführung und an alle Teilnehmenden für das rege Interesse und die aktive Mitarbeit.
1. Netzwerktreffen "Schule trifft Wirtschaft"
In gemütlicher Atmosphäre bei Kaffee und Kuchen, vorbereitet und gebacken von den Schüler*innen der Schule Hohe Geest, fand ein reger Austausch mit spannenden Impulsen statt.
Die Veranstaltung stieß auf durchweg positive Resonanz - ein Folgetreffen ist bereits in Planung.
Ein besonderer Dank gilt unseren Gästen:
Pohl-Gruppe, Leser GmbH & Co KG, Biolab Research Institute Hohenwestedt, Oktopus GmbH, Agentur für Arbeit, Nordstarter, Mecalac Bauchmaschinen GmbH, Hobby, BeWiBe Garten und Landschaftsbau, Autohaus Ihle, Provinzial Hohenwestedt/Aukrug, SHBB/LBV-Gruppe, SHBB Steuerberatung GmbH, wirverbindenwelten GmbH, Förderverein Hand in Hand, Amt Mittelholstein, Butenschön Electric und Richard Ditting GmbH & Co. KG für ihr Interesse.
Interessierte Unternehmen sind herzlich eingeladen, sich per E-Mail bei uns zu melden.
22.09. bis 24.09.25: Der Campus nimmt an der school-nature-challenge teil.
Onlinevortrag in Kooperation mit dem Familienzentrum Hohenwestedt und der Lerntherapie und Entwicklungsbegleitung Gabriele Boysen-Borchers
Onlinevortrag in Kooperation mit dem Familienzentrum und der Lerntherapie und Entwicklungsbegleitung Gabriele Boysen-Borchers
Elternworkshop gefördert durch das Institut für Qualitätsentwicklung an Schulen Schleswig Holstein und in Kooperation mit Wachstum h2 Akademie für Selbstbehauptung
Ganzheitliche Gewaltprävention unter systemischem Blickwinkel für die 2. Klassen der Grundschule am Park in Hohenwestedt unter Einbeziehung der Lehrer*innen, der pädagogischen Mitarbeiter*innen und der Eltern/Erziehungsberechtigten
Frühe Gewaltprävention in der Grundschule ist aus entwicklungspsychologischer und bildungswissenschaftlicher Sicht besonders wirksam, da Kinder in diesem Alter zentrale soziale, emotionale und moralische Kompetenzen ausbilden (Bayerisches Staatsinstitut für Frühpädagogik, 2020). Der systemische Ansatz betrachtet dabei das Kind nicht isoliert, sondern eingebettet in seine relevanten sozialen Systeme wie Familie, Schule, Peergroup und weitere institutionelle Kontexte (vgl. Bronfenbrenner, 1979).
In der 2. Jahrgangsstufe stehen Kinder in einem sensiblen Übergang von der anfänglichen Orientierung an Autoritäten hin zur Entwicklung eigener sozialer Identität. Laut dem Konzept der sozialen Systemtheorie (Luhmann, 1984) entstehen Konflikte und auch Gewalt dort, wo Kommunikationsmuster gestört sind oder nicht ausreichend reguliert werden.
Ein systemisch orientiertes Gewaltpräventionsprogramm setzt daher nicht nur bei individuellen Verhaltensänderungen an, sondern gestaltet die Beziehungs- und Kommunikationsstrukturen im schulischen Alltag bewusst so, dass Kooperation, Empathie und Konfliktfähigkeit gefördert werden.
1. Projektübersicht
Das geplante Gewaltpräventionsprogramm richtet sich an die 2. Klassen der fünfzügigen Grundschule am Park in Hohenwestedt. Es hat das Ziel, den Schülerinnen und Schülern im Alter von etwa 7 bis 9 Jahren auf spielerische und altersgerechte Weise zu vermitteln, wie sie Konflikte gewaltfrei lösen können, ihre Emotionen regulieren und sich in schwierigen Situationen selbst behaupten. Das Programm ist dabei stark ressourcenorientiert und basiert auf einem systemischen Ansatz, der die Wechselwirkungen zwischen dem Individuum, der Gruppe und ihrem sozialen Umfeld berücksichtigt.
2. Ziele des Programms
- Förderung sozialer Kompetenzen: Die Kinder lernen, Empathie, Achtsamkeit und Selbstregulation zu entwickeln und zu stärken.
- Konfliktbewältigung: Sie erlangen Fähigkeiten, Konflikte auf eine gewaltfreie und konstruktive Weise zu lösen.
- Sensibilisierung: Das Programm hilft den Kindern, die Auswirkungen von Gewalt auf das soziale Miteinander zu erkennen und Verantwortung für ihr eigenes Verhalten zu übernehmen.
- Stärkung der Klassengemeinschaft: Der respektvolle Umgang miteinander und das gegenseitige Verständnis werden nachhaltig gefördert.
3. Programminhalte
Das Programm umfasst mehrere Module, die nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch das Lehrpersonal und die pädagogischen Mitarbeiter aktiv einbeziehen:
- Schüler*innen-Workshops: In fünf praxisnahen Unterrichtseinheiten à 45 Minuten werden die Kinder in folgenden Bereichen unterstützt:
- Ressourcenorientierte Selbstbehauptung und Grenzen setzen
- Umgang mit Wut und anderen herausfordernden Gefühlen
- Konfliktlösung durch Rollenspiele und praxisnahe Übungen
- Achtsamkeitstraining und Förderung der Empathie
- Coaching für Lehrkräfte und pädagogische Mitarbeiter: In einem gemeinsamen Coaching, das sowohl für das Lehrpersonal als auch für die Mitarbeiterinnen der Schulsozialarbeit konzipiert ist, wird ein systemischer Blick auf das Thema Gewaltprävention geworfen. In sechs Stunden Fortbildung lernen die Teilnehmer*innen, wie sie den respektvollen Umgang in der Klasse weiter fördern können und wie sie auf schwierige Situationen im Schulalltag positiv reagieren. Dabei werden auch konkrete Deeskalationstechniken vermittelt, die den Fachkräften helfen, Konflikte frühzeitig zu erkennen und gewaltfrei zu lösen.
- Elternworkshops: Über den Bildungscampus Hohenwestedt finden im Forum Hohenwestedt drei kostenfreie Elternworkshops für Eltern und Erziehungsberechtigte statt. Hier erfahren die Eltern wie sie ihre Kinder im Umgang mit Konflikten ressourcenorientiert unterstützen können, wie sie respektvollen Umgang und Wertschätzung im Familienalltag fördern und wie die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus gestärkt werden kann.
4. Methodische Ausrichtung
Das Programm basiert auf einem systemischen Ansatz, der davon ausgeht, dass jedes Verhalten im Kontext von Beziehungen und Umfeldern verstanden werden muss. Mit ressourcenorientierten Methoden werden die Stärken der Kinder, Lehrkräfte, pädagogischen Mitarbeitern und Eltern in den Mittelpunkt gestellt.
Ziel ist es, Handlungskompetenzen zu fördern und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken.
Onlinevortrag in Kooperation mit dem Familienzentrum Hohenwestedt und der Lerntherapie und Entwicklungsbegleitung Gabriele Boysen-Borchers
Teilnahme am Arbeitskreis Prävention der Schule Hohe Geest.
Koordiniert von der Schulsozialarbeit der SHG und mit Teilnahme der Kita, der Grundschule am Park sowie der Elternvertretung.
Am 04.10.24 fand der 1. gemeinsame Schulentwicklungstag der Grundschule am Park und Schule Hohe Geest statt.
Auf dem Programm stand die Vorstellung des Bildungscampus durch Bürgermeister Jan Butenschön, Amtsvorsteher Carsten Wiele und Campuskoordinatorin Johanna Kock-Evers.